Industrie 5.0, die industriellen Revolutionen für die Zukunft nutzen

Industrie 5.0 ist eines der wohl wichtigsten Schlüsselwörter für die Zukunft. Doch was ganz konkret verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff Industrie 5.0? Außerdem stellt sich weiterhin die Frage: Was ist Industrie 4.0? Wo liegen die Unterschiede und welche Risiken und Nachteile können sich daraus für die Arbeitsplätze im Bereich der industriellen Arbeit ergeben? Viele Unternehmen spüren wesentliche Auswirkungen der fünften industriellen Revolution schon heute. Ganz gleich, ob Predictive Maintenance oder auch einfach nur vorbeugende Instandhaltung. Die Beispiele sind vielfältig und stellen Unternehmen, und zwar im besonderen Maße solche Unternehmen, die dem Mittelstand zuzuordnen sind, vor ganz besonders große Herausforderungen. Es sollte immer klar sein, dass wohl auch in nächster Zeit der große Teil der verfügbaren Arbeitsplätze im Bereich der Industrie und hier speziell beim klassischen Mittelstand zur Verfügung stehen wird. Die sogenannte fünfte industrielle Revolution wird daher auch in der Zukunft eine ungeheure Vielzahl von relevanten Fragen aufwerfen, die es unbedingt zu beantworten gilt.

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Industrie 5.0? Fünfte industrielle Revolution? Was ist Industrie 5.0?

Der Begriff beschreibt im besonderen Maße die direkte Zusammenarbeit zwischen Menschen und Roboter oder auch intelligenten Maschinen. Hierbei treten streng genommen die einzelnen Komponenten in einem interaktiven Prozess miteinander und versuchen dabei, die Arbeitsabläufe in Industrie und Produktion stetig zu verbessern. Die Industrie befindet sich bereits seit Jahrzehnten in einem stetigen Wandel. Inzwischen geht es dabei nicht nur einfach mehr darum, Produkte zu erschaffen und diese zu vermarkten, sondern auch darum, diese nach bestimmten Gesichtspunkten, die auch nachhaltig und effizient sind, herzustellen.

Was ist Industrie 5.0? Letztlich geht es hier natürlich noch um viel mehr als einfach nur die Optimierung bestimmter Arbeitsabläufe in Industrie und Produktion. Es geht um Roboter, die Menschen helfen, schneller und besser zu arbeiten, indem sie Technologien, wie beispielsweise das Internet der Dinge (IOT) und Big Data nutzen. IOT ist hier wiederum ein wesentliches Schlüsselwort, denn das Internet der Dinge ermöglicht es allen beteiligten Personen, die genannten Prozesse erlebbar und spürbar werden zu lassen. Beispiele lassen sich auch in der Logistik finden, wo Roboter und Maschinen eine zusätzliche menschliche Komponente erhalten können. Industrielle Revolutionen in diesem Bereich sind auch deutlich mehr als eine ständige Weiterentwicklung oder gar nur Aufrechterhaltung der Digitalisierung. Es geht um Chancen! Diese Chancen können jedoch auch immer mit Risiken verbunden sein. Konkrete Auswirkungen für die Unternehmen zeigen sich oft erst nach einigen Jahren. Prozesse in den Bereichen Industrie, Produktion und Logistik dürfen daher auch niemals als starr betrachtet werden.

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Definition Industrie 5.0

Man stelle sich hier die Produktion von Smartphones vor, die nicht mehr allein durch die menschliche Hand, sondern zunehmend auch durch die Arbeit von Robotern und intelligenten Maschinen hergestellt werden können. Hier kommen wichtige Auswirkungen auf die Unternehmen zu, die es immer wieder zu optimieren gilt. Automatisierung, Digitalisierung und intelligente Prozesse müssen bei Bedarf den neuen Anforderungen angepasst werden. Dazu gehören auch Instandhaltungsstrategien. Industrielle Revolutionen sind eben nun einmal ein sehr wichtiger und ebenso komplexer Prozess. Daher sollten Anpassungen nicht aus dem Bauch heraus, sondern immer gezielt und sehr gut abgestimmt erfolgen, damit der Erfolg der Produktion nicht gefährdet wird. 

Wie bei vielen anderen Dingen auch sollte man eine solche Technologie im eigenen Unternehmen oder in der eigenen Fabrik maßvoll umsetzen. Es geht hier um einen Zugewinn. Gerade in einer großen Fabrik lassen sich wichtige Arbeitsschritte oft vereinfachen, was dann auch zu einem deutlich verbesserten Absatz führen kann. Man sollte dabei jedoch Arbeitsplätze nicht gefährden. Industrielle Revolutionen, wie eben auch die Industrie 5.0 müssen daher immer als ein gesamtes Konstrukt betrachtet werden. Risiken und Chancen sind sinnvoll und stimmig auszubalancieren.

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Was ist der Unterschied zu Industrie 4.0? Gibt es spürbare Verbesserungen?

Zunächst sollte man immer verstehen, dass es sich um einen Gesamtprozess handelt, der sich stetig weiterentwickelt. Was kommt nach Industrie 4.0 ist inzwischen eindeutig geklärt. Dennoch gibt es nicht nur eine einzige Definition, die diesen Prozess beschreibt. Zu bedenken ist außerdem auch, dass die Übergänge oft fließend sind.

Was ist aber nun anders seit der Einführung der fünften industriellen Revolution. Wie bereits beschrieben gibt es hier keine starren Prozesse und viel baut hier auch aufeinander auf. Dennoch gibt es einen ganz wesentlichen Unterschied. Während bei der vierten industriellen Revolution streng genommen Werte, wie Gewinnmaximierung und Profit im Vordergrund standen, können heute vor allem Verbesserungen für die Arbeitsplätze durch die fünfte Version der industriellen Revolution erzielt werden. Es soll auch um Nachhaltigkeit gehen und außerdem sollen Menschen und Maschinen harmonisch und effizient miteinander agieren. Es zählt also nicht mehr nur das pure Ergebnis und die damit verbundene Effizienz, sondern auch das Wohlbefinden von Menschen und Mitarbeitern, die Teil der Automatisierung sind. Letztlich müsste man auch die Definition für die Automatisierung in diesem Bereich neu definieren, da jetzt neue Aspekte hinzugekommen sind. Die Technologie und die damit verbundenen industriellen Revolutionen sind jedoch enorm vielschichtig. So wird es niemals möglich sein eine kurze und knappe Definition zu finden, die für eine Fabrik ebenso, wie für einen kleinen Online-Shop allgemeingültig ist. Man kann jedoch wohl sagen, dass der weitere Ausblick mehr als positiv ist. Die Technologie und die Digitalisierung werden durch solche Prozesse zielführend vorangetrieben.

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Welche industriellen Revolutions-Schritte gab es schon? Was bedeutet Industrie 1.0?

Alles begann einmal mit der sogenannten Industrie 1.0. Ungefähr um 1800 begann man mit der industriellen Massenproduktion. Eine große Fabrik wurde nun schnell wichtiger als der kleine Betrieb vor Ort. In dieser spannenden Zeit gewann auch der Webstuhl immer mehr an Bedeutung. Als wichtigste Energiequelle machte man sich hier die Wasserkraft zu eigen.

Besonders maßgeblich war dann auch wenige Jahrzehnte später die zweite industrielle Revolution. Im Prinzip knüpfte diese an die Erfolge der ersten Welle an. Doch verglichen mit der heutigen Zeit gab es noch deutliche Nachteile zu verzeichnen. So waren die Arbeit am Fließband in Akkordzeit wichtiger als das Wohlbefinden der handelnden Personen.

Die dritte industrielle Revolution war ein längerer Prozess und begann ebenfalls im 19. Jahrhundert. Einen besonders großen Erfolg gab es dann jedoch im Jahre 1941 durch die Entwicklung des ersten Computers durch Konrad Zuse. Bis die Digitalisierung jedoch endgültig in den Fabriken und Produktionshallen ankam, dauerte es jedoch noch viele Jahre. Der Computer als solcher wurde zunächst noch als kritisch beäugt. Jedoch gab diese technische Neuentwicklung einen Ausblick auf den weiteren Verlauf der industriellen Revolutionen. Schnell wurde deutlich, dass Maschinen Menschen unterstützen und im Notfall auch ersetzen können.

Die vierte industrielle Revolution war nun endgültig im digitalen Zeitalter angelangt. Hier wurden die Arbeitsprozesse zunehmend digitalisiert. Eine ganz wichtige Erfindung dieser Zeit ist auch der sogenannte Strichcode (Barcode), der uns auch heute noch auf sämtlichen Verpackungen im Alltag begegnet. In dieser Zeit wurde auch die Globalisierung und die damit verbundene Vernetzung der einzelnen Betriebe weiter vorangetrieben.

Die fünfte Welle dieser Revolution ist im wahrsten Sinne des Wortes die fortschrittlichste. Hier geht es nun nicht mehr nur darum einen Gewinn zu erzielen oder gar zu maximieren, sondern auch die Interaktionen zwischen Menschen und Maschinen in den Fokus zu nehmen und diese effizienter zu gestalten.

Mehr Effizienz bedeutet auch mehr Umsatz 

Ausblick: Was wird die Industrie 5.0 für Vorzüge bringen?

Viele Neuerungen werden häufig mit großer Skepsis beäugt. Dies zeigte sich auch an der Entwicklung des Computers, der lange Zeit brauchte, bis er sich vollständig in vielen Bereichen des Arbeitsalltages durchsetzen konnte. Die Industrie 5.0 knüpft sinnvoll an die vierte Welle der Revolution an. Neben der Erzielung von Gewinnen und der ständigen Maximierung rücken nun auch nachhaltige Betrachtungsweisen in den Fokus.

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